Perfektionismus, Verletzlichkeit und die Ritterrüstung, die du vergessen hast auszuziehen

Wann bist du es endlich wert, Liebe anzunehmen?

Kennst du diesen Gedanken? Irgendwo tief drin das Gefühl, da ist noch ein Reifen, durch den ich hüpfen muss. Erst dann darf ich mich ausruhen. Erst dann darf ich ankommen.

Perfektionisten tun das selten wirklich. Oder nur ganz schwer.

Und das Tragische daran: Die Ziellinie, auf die sie hinarbeiten, ist vollkommen abstrakt. Sie kann nie wirklich überschritten werden. Was es gibt, sind wohlgeformte Zwischenziele – konkrete Punkte, an denen man merkt: Ja, diesen Entwicklungsschritt habe ich durchlaufen. Aber das diffuse „es soll besser werden, ich will besser werden“ – das ist kein Ziel. Das ist ein Hamsterrad.

Ich bin Dan Mor, seit 25 Jahren im therapeutischen Bereich. Ich helfe Menschen, ihre Energie zu befreien und aus Problemen herauszuwachsen.

Der Spiegel lächelt erst, wenn du lächelst

Viele Menschen versuchen, Probleme im Außen zu lösen. Aber das Außen ist ein Spiegel. Eine Reflexion dessen, was in uns vorgeht.

Wenn wir uns das Spiegelbild anschauen und sagen: „Lächle mich gefälligst freundlicher an“ – dann haben wir den Witz noch nicht verstanden. In dem Moment, wo ich etwas in mir verändere, kommt eine andere Reaktion im Außen. Manchmal mit einer kleinen Verzögerung. Aber es passiert.

Und wenn die Spiegelung noch nicht da ist, die wir uns wünschen, heißt das nur: Wir haben uns innerlich noch nicht genug verändert in dem Bereich, wo wir uns die Veränderung wünschen.

Yin und Yang auf dem Heilungsweg

Aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin – und aus meiner Sicht als Heilpraktiker – brauchen wir eine gesunde Balance zwischen zwei Dingen: dem Wunsch, sich zu verbessern, und der Selbstannahme dessen, wie man jetzt gerade ist.

Der erste Schritt ist Selbstannahme. Bevor wir über Selbstliebe sprechen.

Denn wer diesen Schritt überspringt, gleitet leicht ins Hamsterrad des Pseudo-Perfektionismus. Und Perfektionismus – machen wir uns nichts vor – ist eine Geisteskrankheit. Kein Wesen kommt auf die Welt und ist perfektionistisch. Das kriegen wir später serviert. Von anderen. Oder wir entwickeln es selbst, aufgrund von Minderwertigkeitsgefühlen und anderen psychischen Mechanismen.

Spiritual Bypassing – der elegante Weg am Schmerz vorbei

Es gibt eine weit verbreitete Dynamik, besonders bei Menschen, die schon lange auf dem Weg der Selbstoptimierung sind: Spiritual Bypassing.

Man setzt eine spirituelle Technik ein, um bestimmte Emotionen nicht spüren zu müssen. Um bestimmte Teile von sich nicht lieben lernen zu müssen. Man überspringt Schritte.

Mein Vorschlag ist ein anderer: Wenn du vor dem Spiegel stehst und traurige Augen siehst – nimm das erst mal an. Was jetzt gerade da ist, darf da sein. Jeder Moment des Lebens kann ein heilsamer Moment sein, wenn wir ihn so betrachten. Der Alltag wird dann nicht mehr unterteilt in „Heilungssituation hier, Alltag da“ – sondern zu einer Kette von Möglichkeiten.

Auch wer schon 20, 30 Jahre lang Therapie macht oder meditiert, durchläuft dieselben schmerzhaften menschlichen Prozesse. Das gehört dazu. Und je öfter wir uns um uns selbst kümmern, desto schneller kommen wir durch eine Gefühlsschicht hindurch – und schauen, was darunter liegt. Und gehen auch dadurch. Immer schneller, immer tiefer zum Kern dessen, was gerade wirklich in uns los ist.

Die Ritterrüstung, die du vergessen hast auszuziehen

Viele Menschen haben aufgrund von Verletzungen in der Kindheit eine Ritterrüstung angelegt. Das war damals sinnvoll. Das war Schutz.

Aber irgendwann wurde sie nicht mehr ausgezogen.

Wer eine Ritterrüstung trägt, ist nicht nur unecht und nicht authentisch. Er ist auch nicht berührbar für die guten Dinge. Und ich meine das sehr konkret: Alles Gute erreicht uns dann nicht mehr wirklich tief.

Ich werde immer misstrauisch, wenn mir jemand eine perfekt hochglanz verspiegelte Fassade bietet – besonders bei Therapeuten und Coaches. Gerade diese Menschen sollten verstanden haben, dass es kontraproduktiv ist, diese Fassade aufrechtzuerhalten. In erster Linie schaden sie sich selbst damit. Sie schneiden sich ab von ihrer eigenen Verletzlichkeit.

Und ich meine nicht, dass man die ganze Zeit weich und weinend durchs Leben gehen muss. Sondern einfach, dass es Momente und Phasen gibt, in denen wir verletzlich sind – und dass das okay ist.

Denk mal kurz nach: Was waren die schönsten Momente deines Lebens? Wahrscheinlich nicht nur die, wo du einen tollen Urlaub hattest. Sondern die, wo du berührbar warst. Vom Leben. Für das Leben. Für andere. Für dich selbst.

Aus dieser Rüstungshypnose aufzuwachen – das ist manchmal schon allein eine tiefe Erleichterung. Und wenn wir dann wieder erreichbar werden, erreicht uns alles Gute wesentlich tiefer. Wir können uns seelisch nähren lassen.

Das Auflösen von Ritterrüstungen ist übrigens kein leichter Prozess. Er kann leicht sein – aber oft, wenn eine tiefe Verletzung dahintersteht, ist es ein Weg. Deswegen vermittle ich keine Methoden, die auf großen Versprechungen beruhen. Sondern Werkzeuge, von denen ich weiß, dass sie zuverlässig funktionieren – für jeden, der sie nimmt, anwendet und seinen Alltag damit transformiert.

Der Weg ist das Ziel – aber das Ziel ist auch das Ziel

„Der Weg ist das Ziel“ – das kennt jeder. Eine spirituelle Plattitüde, die schon so oft gehört wurde, dass sie kaum noch landet.

Aus meiner Sicht stimmt sie halb. Der Weg ist das Ziel – ja. Aber das Ziel ist auch das Ziel. Yin und Yang in Balance.

In patriarchalen Religionen gibt es oft eine Ziellinie irgendwo im Jenseits. Wenn ich das und das tue, kriege ich eine Belohnung. Wenn nicht – Strafe. Das ist eine Karotte, die vor der Nase gehalten wird, um Menschen in eine bestimmte Richtung zu motivieren und zu manipulieren.

Mein Weg ist ein anderer: Warum nicht Selbstermächtigung? Ich bin die Karotte. Ich bin die Hand, die sie vor mich hält. Und ich bin der, der jetzt davon abbeißt. In diesem Moment.

Wenn jemand aufwacht und sagt: Ich aktiviere meinen inneren Zeugen, ich schaue, was ich gerade denke und fühle, ich nehme Einfluss auf meine Gedanken und Gefühle – dann tun sich Möglichkeiten auf. Der ganze Zauber mit der Karotte im Jenseits verpufft. Denn man hat sich soeben selbst erlöst.

Und dann passiert etwas Schönes: Erfolgserlebnisse. Jeden Tag. Hunderte davon. Jedes Mal aufwachen. Jedes Mal sich entautomatisieren. Jedes Mal eintauchen in das, was du gerade bist. Das ist ein Erfolgserlebnis. Das darf gefeiert werden – genauso wie die großen Meilensteine.

Rainbow Reiki – die Methode, die ich jedem empfehle

Es gibt eine Methode, die ich ausnahmslos jedem empfehle. Von der ich weiß, dass sie überall, wo sie angewandt wird, gute Dinge bewirkt.

Rainbow Reiki.

Reiki ist die kosmische Lebensenergie – ein japanisches Wort. Diese spirituelle Lebensenergie ist überall vorhanden, auch in jeder Zelle von dir. Bei den meisten Menschen beginnt sie schon zu Beginn eines Reiki-Seminars zu fließen – meistens über die Hände.

Das Energiesystem des Menschen ist Reiki-ready. Plug and play. Es muss nur reaktiviert werden. Und nach einer Woche denken die meisten: Warum habe ich das nicht schon vor Jahren gemacht? Warum musste ich es mir so schwer machen?

Reiki ist Naturheilkunde. Dünger für Selbstheilungsprozesse, für das Immunsystem, für Tiefenentspannung, für das Erwachen spiritueller Talente. Und das Schöne: Jedes Mal, wenn du es anwendest, hast du ein Erfolgserlebnis.

Ich bin kein Freund von Blindglauben. Sondern von Selbsterfahrung. Dinge im eigenen Körper erleben – dann kann man mitreden. Dann kann kein Mainstream-Wissenschaftler kommen und sagen, das funktioniert nicht. Denn du spürst es selbst.

Wer das kennenlernen möchte: Ich biete Info- und Erlebnisabende an. Komm vorbei, mach deine eigene Erfahrung.

Dein Betriebssystem braucht ein Update

Die Art, wie wir denken und glauben – das ist unser Betriebssystem. Und auch da gibt es Bugs. Schwachstellen. Software, die da nicht hingehört und trotzdem seit Jahren läuft.

Ein tiefer Glaubenssatz kann sein: Die Welt ist ein Ort des Leidens.

Ein anderer: Die Welt bietet mir jeden Tag Möglichkeiten zur Heilung und zur Vertiefung meiner Selbstliebe.

Wir können unsere Grundprogrammierung durchleuchten und verändern. Das nennt man Metakognition – aufwachen für das, was gerade in uns denkt, und es sogar verändern, während es passiert. Unsere Sichtweise auf die Welt wurde uns von unserem prägenden Umfeld geliehen. Ein wichtiger Bewusstseinsschritt des Erwachsenen ist es, diese Sichtweise aktiv selbst zu gestalten – so, dass sie einem nützt.

Man kann sich sein Leben kaputt denken. Man kann sich klein denken, krank denken, dumm denken. Und meine Anregung ist: Hören wir damit auf. Denken wir uns unser Leben lieber schön. Denken wir uns selbst stark. Holen wir uns unsere persönliche Macht zurück – über das Denken.

Jeder kann das. Schritt für Schritt.

Die eigene Krise als Startpunkt

Viele berühmte Heiler haben ihre Karriere mit ihrer eigenen Krise begonnen. Sie waren so krank, dass sie sich zwischen dem Tod und einem Weg der Heilung entscheiden mussten. Oft sind sie chronisch krank – und dadurch konstant motiviert, sich tiefer mit Heilung zu beschäftigen und ihr Wissen zu vertiefen.

Die eigene Krise ist also kein Rückschlag. Sie ist ein Startpunkt. Eine Einladung, dranzubleiben. Und wenn man mal eingeschlafen ist auf dem Weg – wieder aufzuwachen.

Der Berg ist nicht so groß, wie er aussieht

Viele sitzen vor einem riesigen Problem und denken: Wo fange ich überhaupt an? Und fangen gar nicht erst an.

Im Coaching gibt es dafür einen Begriff aus dem NLP: Downchunking. Ein Problem in kleinere Häppchen zerlegen. Diese Häppchen in Unterprobleme. Diese wieder in Kleinstprobleme. Und all diese Kleinstprobleme lassen sich lösen – praktisch und energetisch, Stück für Stück.

Dadurch schrumpft das Problem. Und gleichzeitig wachsen wir energetisch aus ihm heraus. Wahrscheinlich ist das sogar derselbe Prozess.

Was keine guten Dinge produziert: wie ein hypnotisiertes Kaninchen vor der Schlange sitzen und das Problem anstarren.

Mein großer Respekt gilt allen, die sich aus der ganz tiefen Scheiße rausgefaltet haben. Und wenn du dabei Support möchtest – ich bin für dich da. Ich nehme dich an der Hand und führe dich Schritt für Schritt, so lange, bis du den Support nicht mehr brauchst.

Erfolg ist garantiert

Kennst du das? Du freust dich auf ein Ereignis, fiebst wochenlang darauf hin – und bist die ganze Zeit wie auf Wolken. Alles gelingt, alles ist im Flow. Und dann fällt es aus.

Schade. Aber du hattest immerhin mehrere Wochen High Energy.

Das zeigt vor allem eines: Wir können jederzeit in diesen Zustand – unabhängig vom eigentlichen Event. Trickse deinen Verstand aus. Gehe bewusst immer häufiger in diesen enthusiastischen Zustand. Glaube an deinen Erfolg.

Was jetzt?

Wenn du erkennst, dass du gerade in einem Hamsterrad des Perfektionismus steckst – dass du eine Ritterrüstung trägst, die du längst nicht mehr brauchst – dann ist das kein Versagen. Das ist ein Aufwachen.

Ich begleite Menschen seit 25 Jahren auf genau diesem Weg. Mit Energiearbeit, Körpertherapie, Coaching und Seminaren. Spiritualität und Heilung müssen nicht schwer und ernst sein. Mein Weg ist einer, wo maximal Freude zusammenkommt mit der Heilung. Auch wenn wir gerade sehr verletzlich sind – Humor ist kein Widerspruch dazu.

Wenn du bereit bist, die Rüstung abzulegen – melde dich gerne.

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