Es gibt eine Meditation, die ich die Basisstufe nenne. Und obwohl sie als Einstieg deklariert ist, ist sie eine der wichtigsten überhaupt.
Denn sie räumt auf. In einem der zentralsten Energieorgane, die wir haben: dem Herzchakra.
Ich bin Dan Mor, seit 25 Jahren im therapeutischen Bereich als Heilpraktiker, Coach und Seminarleiter. Ich helfe Menschen, ihre Energie zu befreien und aus Problemen herauszuwachsen.
Was das Herzchakra wirklich ist
Das Herzchakra ist ein Energieorgan. Sein Zentrum liegt in der Mitte der Brust – aber es durchdringt unseren ganzen Körper, alle anderen Chakren, alle Schichten unseres Lebens.
Das bedeutet: Jeder Atemzug, mit dem wir etwas für unser Herzchakra tun, ist gut für jede einzelne Körperzelle. Für jedes Organ. Für unsere Wohnung. Für unsere Beziehungen. Alle Bereiche unseres Lebens haben mit unserem Herz zu tun.
Die Chakrenlehre ist ein holografisches System – ein Chakra ist in allem enthalten und lässt sich überall wiederfinden.
Was diese Meditation konkret tut
Die Drei-Strahlen-Meditation fürs Herzchakra macht gleichzeitig zwei Dinge: Psychohygiene und körperliche Unterstützung.
Auf der psychischen Ebene entgiften wir alte Emotionen – Wut, Hass, Trauer, Traurigkeit, Schuld, Scham, traumatische Erinnerungen. Auf der körperlichen Ebene wird das Energieorgan angesprochen – die Thymusdrüse funktioniert besser, das Herz, die Lunge, alles, was mit Austausch zu tun hat.
Ich habe das selbst erlebt, als ich eine Zeit lang in einer Hirnklinik im Service gearbeitet habe. Ein stressiger Ort – Krebspatienten, Angehörige in Sorge, Elektrosmog, gereizte Kollegen. Wenn ich diese Meditation am Vorabend gemacht hatte, war das wie ein soziales Gleitmittel. Ich kam mit allen klar, hatte Spaß bei der Arbeit, alles lief geschmierter. Hatte ich sie nicht gemacht – fehlte genau dieses Gleitmittel. Alles verhakte sich.
Konflikte erst innen lösen
Viele Eltern bringen ihren Kindern bei, Konflikte ausschließlich im Außen zu regeln. Aber im Außen ist unendlich viel Konfliktpotenzial – und andere Menschen lassen sich schlecht kontrollieren. Es ist einfacher, erst mal etwas im Innen zu verändern.
Nicht sofort reagieren, wenn etwas triggert. Erst mal schauen: Was ist da eigentlich bei mir los? Was hat sich da verhakt? Eine Runde Meditation für das Herzchakra machen. Sich erst mal friedlich und entspannt fühlen – trotz der Situation im Außen.
Übrigens: Je gestresster wir sind, desto weniger intelligent sind wir. Weil andere Hirnregionen aktiv sind – die auf schnelles Überleben ausgerichtet sind, nicht auf tiefes Denken. Wenn wir uns entschleunigen, einchecken, reflektieren statt reagieren – haben wir mehr Ressourcen. Und mehr Intelligenz.
Vergebung – was sie wirklich bedeutet
Vergebung ist im Kern ein Loslassen und Reinigen. Ein Loslassen von Ballast der sogenannten Vergangenheit, wo wir mit bestimmten Emotionen noch verklebt sind.
Das Schöne an echter Vergebung: Wir brauchen dafür nicht die Person, die uns Leid zugefügt hat. Sie muss nicht vor uns sitzen, uns nicht verstehen, uns nicht gut finden. Sie kann weiterhin in ihrer eigenen Brühe sitzen.
Aber indem wir vergeben, reinigen wir uns von dem Gift, das wir sonst täglich zu uns nehmen – wenn wir weiter festhalten an Rachegedanken und Schmerz.
Denn unser Schmerz, unsere Wut, unsere Rachegedanken – das tut dem anderen nicht weh. Das spürt er gar nicht. Wer leidet, sind wir.
Wenn wir jeden Tag mit bestimmten Gefühlen beschäftigt sind – auch kleinen, alltäglichen – entsteht daraus eine Atmosphäre in unserem Herzen, in unseren Beziehungen, in unserer Lebensstruktur. Und wenn wir eine andere Atmosphäre wollen, können wir das eine rausnehmen, damit Platz ist für etwas Frisches.
Probleme runterbrechen – Downchunking
Wenn man ein großes Thema hat, dem man vergeben will, ist es oft zu abstrakt, um damit direkt zu arbeiten. Das Unterbewusstsein kann mit einer riesigen Überschrift wenig anfangen.
Die Lösung: Downchunking. Ein großes Problem in kleinere Häppchen zerlegen. Diese in Unterpunkte. Diese wieder in konkrete Situationen, bis sie wirklich bearbeitbar sind.
Nicht „ich habe Angst“ – sondern die ganz konkrete Situation, in der diese Angst auftaucht. Nicht „ich bin wütend auf meinen Vater“ – sondern eine bestimmte Szene, ein bestimmtes Erlebnis. Je konkreter, desto effektiver die Arbeit.
Wenn man dann jeden Tag zwei, drei solche konkreten Situationen von seiner Liste wegheilt, wird man jeden Tag diesbezüglich freier. Und kommt nicht mehr so leicht ins Verhaken mit der sogenannten Vergangenheit.
Was uns innerlich klein hält
Wenn wir jeden Tag 50.000 Gedanken haben – wie viel Prozent davon wären selbstkritisch, wenn wir sie aufschreiben würden? Da kommt schon einiges zusammen. Und wenn man täglich diese selbstkritischen Gedanken denkt, entsteht daraus eine innere Haltung. Oder eine alte Haltung verfestigt sich.
Wer wärst du ohne diese internalisierte Kritik? Wenn du mit einer weitgehend bedingungslosen Liebe und wenig Kritik aufgewachsen wärst?
Jetzt sind wir keine Kinder mehr. Jetzt können wir es uns selbst beibringen: anders über uns zu denken. Liebevoller. Unser Denken und Fühlen weit zu machen. Sinnlose Grenzen zu erkennen, die uns kleinhalten.
Das Opfer, das Freiraum schafft
Bestimmte schöne Dinge im Leben werden nur dann möglich, wenn wir ein Opfer bringen. Damit meine ich nicht etwas, wovon wir zu wenig haben. Sondern etwas, was wir nicht mehr brauchen.
Eine bestimmte Angst. Ein Schuldgefühl. Eine Hemmung. Einen alten Hass.
Sowas loszulassen – als Opfer – schafft Freiraum. Für Glück. Für Berührbarkeit. Für den Seinszustand der Freude und sogar Ekstase.
Wenn man sich dem Schmerz stellt und ihn heilt, wird daraus Weisheit, Menschlichkeit und Tiefe. Wenn man ihn vermeidet, wird die Persönlichkeit eher oberflächlich und geht nicht mehr in einen tiefen Kontakt mit dem Leben.
Psychohygiene – so wichtig wie Duschen
Wenn wir uns nicht duschen, kleben wir irgendwann. Wenn wir unsere Wohnung nicht aufräumen, kommt Ungeziefer. Und wenn wir unsere Chakren nicht reinigen, ziehen sie Probleme an.
Psychohygiene ist am besten regelmäßig. Genauso wichtig wie Körperhygiene. Nicht nur bei Traumata – auch bei kleinen Ärgernissen, kleinen Triggern, kleinen Selbstkritiken. Dahinter verbergen sich oft größere Muster.
Und das Schöne: Es dauert oft nur 5 bis 10 Minuten. Wenn man es täglich macht, wird man täglich freier.
Was jetzt?
Wenn du spürst, dass da alte Emotionen sind, die endlich fließen dürfen – wenn du bereit bist, dein Herzchakra zu reinigen und mehr Raum für Freude, Liebe und Verbindung zu schaffen – dann bin ich für dich da.
Seminare, Einzelsessions, Reiki-Ausbildungen und energetische Heilarbeit – online und in meiner Praxis in Hannover.
Wenn du bereit bist, dein Herz zu befreien – melde dich gerne.