Kennt ihr das? Ihr seid in einer Gruppe, einem Verein, einem sozialen Zusammenschluss – und die Dinge laufen einfach nicht in die Richtung, die ihr gerne hättet.
Das Sozialverhalten nervt. Und die große Frage ist: Schlucke ich es runter? Teile ich meine Meinung mit? Gehe ich in den Streit?
Mein Vorschlag ist ein anderer: Lebe in die Richtung, die du gerne mehr in deinem Leben hättest.
Ich bin Dan Mor, seit 25 Jahren im therapeutischen Bereich als Heilpraktiker, Coach und Seminarleiter. Ich helfe Menschen, ihre Energie zu befreien und aus Problemen herauszuwachsen.
Sei das Licht, das du in der Welt sehen willst
Das Zitat kennen viele. Aber es ist mehr als ein schöner Spruch.
Oft können wir nicht alle Strukturen kontrollieren oder verändern. Die Welt gehorcht uns nicht einfach. Aber dadurch, dass wir in uns die Klarheit finden – die Ausrichtung in die Richtung zu leben, die wir gerne spüren würden – machen wir etwas mit uns. Mit unserem inneren Universum.
Egal, wie sich eine Gruppe entwickelt: Das ist die Richtung, die wir dem Leben signalisieren. Wie ein Leuchtturm. In diese Richtung möchte ich leben. Diese Art von Leben ist das, was mir entspricht.
Das Leben wird reagieren. Tut es immer.
Nur weil andere respektlos kommunizieren, heißt das nicht, dass ich gezwungen bin, respektlos zu antworten. Nur weil andere lauter werden, muss ich nicht auch laut werden. In der Ruhe liegt eine große Kraft. In der ruhigen Beständigkeit.
Deine Persönlichkeit ist nicht in Stein gemeißelt
Wir kriegen von Haus aus eine Form mitgegeben. So hätten Mami und Papi dich gerne – und die Lehrer, mit denen man zu tun hatte.
Aber dann wachen wir immer mehr auf für die Realität: Wir können uns selbst formen. Die Persönlichkeit ist nicht unveränderbar. Wo bin ich völlig unflexibel? Wo würde ich gerne flexibler sein? Wo fühle ich mich verletzlich – was übrigens keine Schwachstelle ist, sondern ein Bereich, wo wir besonders berührbar und transformierbar sind.
„Man kann einem alten Hund keine neuen Tricks beibringen“ – das ist ein Glaubenssatz. Und auch dieser Glaubenssatz lässt sich formen. Der Körper ist wesentlich formbarer, als viele denken. Und das, was wir sind, ist jederzeit formbar.
Dadurch übernehmen wir Verantwortung – für uns selbst und für die Gruppen, in denen wir sind.
Die Qual der Coachwahl – dein kleiner Kompass
So viele Coaches überall. Aber welcher passt wirklich zu dir? Hier sind die Fragen, die ich mir wünschen würde, dass ich sie vor 30 Jahren schon gekannt hätte.
Erfahrung. Hat er oder sie Erfahrung in dem Bereich, den du verbessern willst?
Sympathie. Magst du die Person auf der menschlichen Ebene? Für mich ist das super wichtig. Wenn keine menschliche Resonanz da ist, keine Kommunikationsbrücke – dann kann er so kompetent sein, wie er will. In der Zusammenarbeit bringt das nicht viel.
Rolle. Sieht er sich als dein Begleiter – oder als allwissend, was deinen Weg betrifft? Coaches, die glauben, jeden kleinen Punkt deines Lebens besser zu wissen als du selbst – das ist für mich kein gutes Zeichen.
Eigene Hausaufgaben. Kümmert er sich um seinen eigenen Scheiß? Oder projiziert er unaufgelöste Schatten auf seine Umwelt – zum Beispiel auf dich? Auch gute Coaches haben blinde Flecken. Dafür braucht es Supervision und Selbstreflexion. Wer das vernachlässigt, der subt die Grütze an einer anderen Stelle raus, wo wir sie nicht gebrauchen können.
Grenzen. Hat er gesunde Grenzen – und respektiert er auch deine? Grenzen gehen immer in beide Richtungen.
Werte. Was ist seine Philosophie? Wie steht er zu Eigenverantwortung, Liebe, Bewusstsein? Dem Menschen, dem man die heilige Verantwortung überträgt, den eigenen Weg zu begleiten, sollten diese Fragen wichtig sein. Das eigene Leben ist wertvoll – das sollte sich im Coach spiegeln.
Budget. Passt sein Honorar in deinen Preisbereich? Und: Du darfst jederzeit nein sagen, wenn es nicht funkt zwischen euch.
Die Brücke des Vertrauens mit deinem Coach oder Therapeuten ist das Fundament. Hier solltest du keine faulen Kompromisse machen.
Supervision – kein Zeichen von Schwäche, sondern von Reife
Ich kenne Supervision aus beiden Richtungen – empfangend und gebend.
Es gibt immer wieder Situationen auf dem Weg des Heilerseins, in denen es nicht weitergeht. Wo sich Frustration oder Bitterkeit aufstauen. Wo Klienten mit Themen kommen, die uns bis ins Mark erschüttern. Wo wir nicht mehr wissen, wie wir weiterhelfen können.
Supervision bedeutet, dass jemand draufschaut, der sich damit auskennt – im selben Fachgebiet. Sie gibt es in fast jedem Beruf. Von erfahrenen Lehrern zu lernen ist kein Zeichen der Schwäche. Es ist ein Zeichen der Reife.
Das Rad muss nicht jedes Mal neu erfunden werden. Selbständigkeit und Eigenständigkeit sind eine Sache. Die Fähigkeit, sich Hilfe zu holen und Hilfe zu empfangen, ist die andere. Wir sind keine isolierten Wesen. Wir sind immer im Kreislauf der Natur eingebunden.
Was jetzt?
Wenn du spürst, dass du gerade Orientierung brauchst – für deinen eigenen Weg, für die Wahl des richtigen Coaches, oder als helfende und heilende Person für deine eigene Supervision – dann bin ich für dich da.
Eins-zu-eins-Coaching, Paarberatung, Supervision und Seminare – online und in meiner Praxis in Hannover.
Wenn du bereit bist, in die Richtung zu leben, die dir wirklich entspricht – melde dich gerne.