Kennst du den Unterschied zwischen schwarzer, weißer und goldener Magie?
Nicht als abstrakten Begriff – sondern als echtes Muster in deinem Denken, Fühlen und Handeln?
Diese drei Begriffe beschreiben psychologische Grundhaltungen. Jeder Mensch trägt Anteile von allen dreien in sich. Die Frage ist nur: Welches Muster dominiert gerade dein Leben?
Das schwarzmagische Mindset: Handeln aus dem Mangel
Jemand, der hochgradig egoistisch handelt und andere dazu zwingt, ihm zu geben, was er will – das ist das schwarzmagische Mindset. Es entsteht nicht aus schlechtem Willen, sondern aus einem tiefen Gefühl von Mangel und Bedrohung. Energetisch ist das eine Überbetonung der Chakren 1, 3 und 5 – also Kampf und Flucht, Macht und Ohnmacht, Selbstausdruck und Kontrolle.
Das Denken dahinter klingt so: Die Welt ist gegen mich. Ich muss mich schützen. Ich muss mächtiger werden.
Das Resultat sind keine echten, gesunden Beziehungen – weil alles kontrolliert werden muss. Jede Verbindung steht unter dem Vorbehalt: Was bekomme ich davon?
Das weißmagische Mindset: Dienen bis zur Selbstvergessenheit
Das Gegenteil ist genauso problematisch. Menschen mit einem weißmagischen Mindset geben alles für andere – und vergessen dabei vollständig, für sich selbst zu sorgen. Altruismus klingt zunächst wie eine Tugend. Aber wenn dahinter ein Helfersyndrom steckt, ein geringer Selbstwert oder die Überzeugung, die eigenen Bedürfnisse seien nicht wichtig, dann ist auch das kein gesunder Weg.
Energetisch: eine Überbetonung der Chakren 2, 4 und 6 – Lebensfreude, Liebe, drittes Auge.
Auch hier entstehen keine wirklich gesunden Beziehungen. Der Weißmagier gibt, bis er leer ist. Und fragt sich dann, warum er sich erschöpft fühlt und trotzdem nicht geliebt.
Goldene Magie: Der Weg der Fülle
Der goldene Weg ist die Balance. Er gehört demjenigen, der das Beste des Ganzen will – für sich selbst und für alle anderen gleichzeitig.
Wer diesen Weg geht, dient dem großen Ganzen und vergisst dabei sich selbst nicht. Und wenn er sich selbst dient, vergisst er das große Ganze nicht. Das ist kein Kompromiss. Das ist Reife.
Handeln aus der Fülle heraus statt aus Mangel oder Angst. Gesunder Eigennutz kombiniert mit echtem Mitgefühl. Persönliche Ziele, die sich mit den Bedürfnissen der Gemeinschaft decken. Das ist auch die Grundlage für gesunde Beziehungen – beruflich wie privat.
Wem oder was dienst du wirklich?
Das ist eine Frage, die ich für eine der wichtigsten halte, die man sich überhaupt stellen kann.
Dienst du deinen Talenten – oder versteckst du sie? Dienst du deiner Familie, deiner Gemeinschaft, dem Leben selbst? Oder dienst du vor allem deinen Ängsten?
Man kann auch seine Ängste wie eine Götze auf ein Podest stellen und sie anbeten. Dazu kann die Angst gehören, sich selbst mit seinen Talenten in die Welt einzubringen. Diese Frage führt oft weiter als viele andere – gerade weil sie so unangenehm ehrlich ist.
Rainbow Reiki® und die drei Typen von Lernenden
Rainbow Reiki® ist eine Form der Energiearbeit, die weltweit angewendet wird – unter anderem an der Charité Berlin und in über 800 Krankenhäusern in den USA. In meiner Ausbildungsarbeit begegne ich immer wieder drei Gruppen.
Die erste Gruppe möchte Behandlungen erleben – zur Entspannung, zur Unterstützung bei persönlichen Herausforderungen. Die zweite Gruppe möchte Rainbow Reiki® für sich und ihr Umfeld erlernen – für Familie, Freunde, die eigene Community. Die dritte Gruppe erkennt: Das hilft mir. Das hilft meinem Umfeld. Und es soll noch mehr Menschen helfen. Das ist ein hohes soziales Bewusstsein – und ein Zeichen des goldenen Weges.
Wer Rainbow Reiki® weitergibt, hat verstanden, dass er etwas gefunden hat, das er der Welt nicht vorenthalten kann.
Job, Beruf oder Berufung
Wir leben in einer Zeit, in der KI und Robotik viele Berufsbilder verändern. Jetzt ist genau der richtige Moment, ehrlich hinzuschauen.
Ein Job bringt Geld – mehr nicht. Ein Beruf liegt schon näher an dem, was man wirklich will. Eine Berufung ist der Beruf im Einklang mit dem eigenen Seelenweg. Sie begeistert. Sie erfüllt. Sie verbindet mit den richtigen Menschen.
Berufung ist das, was man auch ohne Geld machen würde – weil es so viel Freude macht und einen so seelisch befriedigt. Und weil das so ist, ist sie die nachhaltigste Form des Arbeitens. Nicht weil man nie müde wird – sondern weil man weiß, wofür.
Die Fragen dafür sind einfach. Wo bist du wirklich gut? Was begeistert dich so sehr, dass du die Zeit vergisst? Was lässt dich lebendig fühlen? Jeder Mensch hat eine Medizin für die Welt. Jeder. Auch du.
Verbundenheit als Kraftquelle
Aus meinem Buch „Heilerleben“, Kapitel „Spirituelle Erfahrungen können helfen“:
Sich mit allen Wesen dieser Welt verbunden zu fühlen, ist ein friedlicher, geborgener und wunderschöner Zustand. Er hält meistens genau so lange an, bis einem jemand richtig vor den Koffer scheißt – und manchmal sogar dann.
Weg von Paranoia – die Welt ist gegen mich. Hin zu Pronoia – die Welt verschwört sich, mir zu helfen. In diesem Zustand bewegt man sich fließend durch das Leben. Verbundenheit ist eine tiefe Kraftquelle. Und sie lässt sich über meditative Praxis kultivieren und begünstigen – sie lässt sich zumindest einladen.
Was jetzt?
Schwarze, weiße und goldene Magie sind kein abstraktes Konzept. Sie sind ein Spiegel auf das eigene Leben.
Wenn du erkennst, welchem Muster du folgst – und den Mut findest, den goldenen Weg zu wählen – veränderst du nicht nur dein eigenes Leben. Du gibst auch etwas zurück an die Welt, die darauf wartet.
Ich begleite Menschen seit 25 Jahren auf diesem Weg – in meiner Naturheilpraxis in Hannover und online.
Wenn du bereit bist, deine Energie zu befreien und deine Berufung zu finden, bin ich für dich da. Im 1:1 Coaching, mit Rainbow Reiki® Seminaren und Heilmeditationen.