Sind wir alle geisteskrank? Was das Feuerelement der TCM über dein inneres Chaos sagt

Sind wir alle geisteskrank? Was das Feuerelement der TCM über dein inneres Chaos sagt

Stell dir vor, dein Geist wäre ein kleines Äffchen. Es springt. Es hüpft. Es kann keine fünf Sekunden bei einem Thema bleiben. Es ist laut, unruhig und macht dich müde – obwohl du eigentlich nur in Ruhe leben möchtest. Klingt bekannt?

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat dafür einen Namen. Und einen Weg heraus.

Irgendwas stimmt nicht – und das ist keine Einbildung

Wenn man aus dem Fenster schaut, sieht man es überall: Menschen, die funktionieren, aber nicht wirklich leben. Menschen, die wissen, dass sich etwas verändern muss – aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Das ist kein persönliches Versagen. Das ist ein kollektives Muster, das die TCM seit Jahrtausenden beschreibt.

Das Herzstück dieser Erklärung ist das Feuerelement. Feuer steht in der TCM für Erleuchtung, für Lachen, für Verliebtheit, für die maximale Expansion ins Leben hinein. Es ist das Element, das uns morgens aufstehen lässt, weil wir es wollen – nicht weil wir müssen.

Und der Geist, der laut TCM eigentlich im Herzen wohnen und sich dort wohlfühlen sollte? Bei den meisten von uns flattert er durch die Gegend. Rastlos. Suchend. Unruhig.

Warum ein unruhiger Geist so viele Probleme macht

Ein ruhiger, zufriedener Geist, der einfach friedlich in sich selbst ruht, hat viele Probleme gar nicht erst. Er empfängt die Botschaften der Seele. Er erkennt den nächsten Schritt. Er weiß, wofür er hier ist.

Ein unruhiger Geist hingegen übertönt genau diese Signale. Die Seele sendet. Der Geist rauscht. Und wir stehen ratlos da und fragen uns, warum wir uns so leer fühlen, obwohl wir doch so viel tun.

Wer nicht weiß, wofür er wirklich lebt, verliert nach und nach den Antrieb. Menschen beginnen, sich zurückzuziehen. Energie wird gespart statt gelebt. Was bleibt, ist ein diffuses Unbehagen – das Gefühl, dass da mehr sein müsste.

Wo anfangen, wenn alles zu viel ist

Hier setzt die TCM etwas Radikales: Heile zuerst den Geist. Nicht das Symptom. Nicht die Erschöpfung. Nicht den Job. Den Geist.

Und das geschieht in vier Schritten, die ich in meiner Arbeit als Heilpraktiker und Coach seit über 25 Jahren begleite.

Der erste Schritt ist das Beruhigen und Balancieren. Wer im Gespräch nicht länger als fünf Sekunden bei einem Thema bleiben kann, muss zuerst überhaupt wieder ansprechbar werden. Meditationen helfen hier enorm – besonders wenn sie über den Körper eingeleitet werden. Körperarbeit entspannt den Geist oft schneller als jede mentale Übung.

Der zweite Schritt ist die Reinigung. In unserem Geist steckt so viel Zeug, das wir gar nicht brauchen: Füllmasse, alte Überzeugungen, fremde Sorgen, aufgenommener Stress aus unserem Umfeld. Das alles übertönt das Wesentliche. Reinigung bedeutet, wieder Platz zu schaffen – für das, was wirklich von innen kommt.

Dann folgt das Nähren. Ein ausgehungerter Geist braucht Nahrung. Stille. Schönheit. Sinn. Kontakt zu dem, was einen trägt – sei es Natur, Spiritualität, echte Verbindung oder kreative Arbeit. Das ist keine Weichheit. Das ist Überlebensstrategie.

Und schließlich: die Befreiung. Denn unser Geist ist nicht nur unruhig – er ist auch gefesselt. Von Glaubenssätzen, die uns sagen: Das darfst du nicht. Das kannst du nicht. Wenn du das tust, wirst du nicht mehr geliebt. Diese Ketten kommen oft aus frühester Kindheit, aus Erziehung, aus Kultur. Und sie verhindern, dass unser Licht wirklich in die Welt kommt.

Die Chinesen sagen: Je weiter sich ein Volk vom Herzen entfernt, desto dicker werden die Gesetzbücher. Schau dich um. Und du verstehst, was gemeint ist.

Das Ego hat dein Leben gerettet – vergiss das nicht

Hier ist etwas, das ich in meinen Coachings immer wieder sage, weil es so viel löst: Unser Ego, egal wie kaputt es wirken mag, egal wie geisteskrank wir uns manchmal fühlen – es hat uns das Leben gerettet. Als Kind, als wir keine Wahl hatten. Als Schutzpanzer, als Überlebensstrategie, als das einzige, was uns durch schwere Zeiten getragen hat.

Das dürfen wir nicht vergessen. Denn wenn wir uns selbst verurteilen, noch eine Schippe Selbstkritik aufpacken, tun wir genau das, was uns am stärksten schwächt. Wachsen bedeutet nicht, das Ego zu zerstören. Es bedeutet, die künstlichen Regeln, die es aufgestellt hat, durch natürliche zu ersetzen. Durch die Regeln eines freien Herzens.

Live Chakra-Lesung: Wenn die Homepage zum Spiegel wird

In meinem letzten Podcast-Live hatte ich Svenja zu Gast – Hundernährungsberaterin mit energetisch-schamanischem Ansatz. Ihr Thema war eines, das viele Selbständige kennen: die eigene Homepage. Sie wusste, dass sie dran musste. Sie wusste, dass sie sich davor drückte. Und sie spürte sofort körperlich einen Druck, wenn das Thema auftauchte.

Bei einer Aura-Chakra-Lesung schaue ich mir die Energieverteilung und die emotionalen Muster in den Hauptchakren an – ähnlich wie ein energetisches Röntgenbild, gemacht ohne Technologie, über die körperliche Resonanz zwischen mir und dem Gast.

Was ich bei Svenja zum Thema Homepage sah, war aufschlussreich.

Das zweite Chakra, das Lebensfreude- und Sexualchakra, zeigte die stärkste Beteiligung – und gleichzeitig eine Art Schleier. Der Wunsch war klar: Es soll leicht gehen, Spaß machen, sie begeistern. Aber gleichzeitig ließ sie sich emotional gar nicht wirklich auf das Thema ein. Eine Art Deflektion. Ein bewusstes Nicht-Hingucken-Wollen.

Das dritte Chakra, der Solarplexus, war rot und gestresst – und gleichzeitig zeigte es das größte Potenzial. Es war das einzige Chakra mit einem deutlichen Plus-Zeichen. Das bedeutet: Der Weg führt über Struktur, Entscheidungen, Klärung. Nicht über spielerisches Ausprobieren, sondern über den Willen. Listen schreiben. Aussortieren, was nicht passt. Den eigenen Willen klar vertreten.

Das Herzchakra war grün und harmonisch – kein Problem mit Vernetzung, kein emotionales Chaos. Das war eine gute Nachricht.

Das Halschakra zeigte das stärkste Minus. Sich über die Homepage wirklich auszudrücken, wer sie ist, was sie kann – das war der Weg, der im Moment am meisten Energie kostet. Das ist wichtig zu wissen: Wer hier investiert, verliert gerade Kraft. Der Umweg über den Solarplexus ist effizienter.

Das sechste Chakra – Drittes Auge – war vollkommen stabil. Langfristig hat Svenja kein Problem damit, ihre Individualität über eine Homepage in die Welt zu bringen. Das ist nur ein momentanes Hindernis.

Und dann war da noch etwas Besonderes: Gold im Wurzelchakra. Gold taucht selten auf. Es zeigt direkte Unterstützung durch ein Lichtwesen – einen Geistführer, der aktiv beim Umstrukturieren des Fundamentes hilft. Geld verdienen, Platz einnehmen, die eigene Präsenz in der materiellen Welt – all das wird gerade von einer höheren Kraft mitgetragen. Für jemanden, der schamanisch arbeitet, war das eine starke Bestätigung.

Was ich Svenja – und allen in ähnlicher Lage – empfohlen habe

Die Chakraverteilung sah aus wie eine Sanduhr: viel Energie oben und unten, wenig in der Mitte. Der Solarplexus war ausgehungert. Die Lösung war denkbar einfach: täglich zehn Minuten. Nicht mehr.

Wer Reiki kann – zum Beispiel Rainbow Reiki® – legt eine Hand auf den Solarplexus und die andere abwechselnd auf jedes andere Hauptchakra, je eine Minute, dabei tief atmen und an das Thema denken. Das fördert nicht nur die Energiezufuhr, sondern bringt auch Klarheit. Ideen entstehen oft genau in diesen stillen Momenten.

Dazu: Dinge aufschreiben. Was will ich wirklich? Was will ich auf keinen Fall? Was kann ich getrost weglassen? Diese strukturierte Selbstbefragung ist das Werkzeug des Solarplexus – und genau das, was Svenja gerade braucht.

Die Energiearbeit allein reicht nicht. Aber sie schafft den Boden, auf dem Struktur wachsen kann.

Der Weg der kleinen Freude

Wenn du gerade nicht weißt, wo du anfangen sollst – nicht mit deiner Homepage, nicht mit deinem Leben, nicht mit deiner Heilung – dann fang hier an: Welche der beiden Möglichkeiten, die du gerade hast, begeistert dich auch nur ein kleines bisschen mehr? Geh diesen Weg. Das ist der Weg des Feuerelementes. Der Weg der Freude, der uns ins Leben reinzieht.

Du musst nicht alles auf einmal verändern. Du musst nur den nächsten kleinen Schritt in Richtung Herzens-Wahrheit machen.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest – ob in Form einer persönlichen Aura-Chakra-Lesung, einem 1:1 Coaching oder einem Seminar, in dem du Rainbow Reiki® und energetische Selbstheilung selbst lernst – dann bin ich hier. Seit 25 Jahren. Genau dafür.

 

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